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HEIZANLEITUNG


Die 10 wichtigsten Regeln


Die folgenden Empfehlungen gelten für das Heizen in Kachelöfen,
gemauerten Grundöfen, Einzelöfen und Tischherden mit oben liegendem Abgaszug.


Heizanleitung

Den Ofenraum vor dem Anfeuern
von Asche säubern.


Heizanleitung

Das Stückholz für eine ausreichende
Luftzufuhr locker hineinschlichten.


Heizanleitung

Nicht zu viel, aber auch nicht
zu wenig Holz verwenden.


Heizanleitung

Kleine Holzspäne gekreuzt
übereinander auflegen.




Heizanleitung

Umweltfreundliche Zündhilfe
auf die Holzspäne legen.


Heizanleitung

Das Heizgut entgegen alten
Gewohnheiten von oben anfeuern.


Heizanleitung

Luftklappen für einen ausreichenden
Sauerstoffgehalt weit öffnen.


Heizanleitung

Rasch ein kräftiges Feuer
herstellen.


Heizanleitung

Holzbriketts vor dem Anfeuern
in Stücke zerteilen.


Heizanleitung

Nie zu viele Briketts auf
einmal verwenden



Holz in den Brennraum schlichten!

Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Holz verwenden.
Für eine ausreichende Luftzufuhr das Stückholz locker hinein schlichten. Gepresste
Holzbriketts in Stücke zerteilen und genügend Raum zur Ausdehnung geben. Nie
zu viele Holzbriketts auf einmal in den Ofen geben. Achten Sie auf die
Mengenangaben in der Bedienungsanleitung.


Mit Holzspänen und Zündhilfe anfeuern!

Entgegen alten Gewohnheiten Holzspäne und Zündhilfe nicht unter, sondern auf das geschlichtete Holz geben. Die Späne gekreuzt darauf legen und die Zündhilfe in der Mitte platzieren und anfeuern. Sich freisetzende Gase werden so unmittelbar verbrannt.

Kein Papier oder Kartonagen verwenden!

Keinesfalls Papier oder Kartonagen als Zündhilfen verwenden, denn auch dabei werden Rauchgase, Feinstaub und gefährliche Schadstoffe freigesetzt.


Möglichst rasch anfeuern!

Beim Anfeuern darauf achten, dass sich der Verbrennungsprozess
rasch entwickeln kann und schnell hohe Flammen bildet. Dadurch wird die
Bildung von Rauchgasen unterbunden und ein hoher Wirkungsgrad erzielt. Beim
Anfeuern sollte sich nur sehr wenig Rauch bilden.



Ausreichende Luftzufuhr sicherstellen!

 Sowohl beim Anfeuern als auch beim Abbrand
ist eine ausreichende Luftzufuhr für eine schadstoffarme Verbrennung von zentraler Bedeutung.
Deswegen Ofentür bzw. Luftschieber erst schließen, wenn sich ein Glutstock gebildet
hat. Helle, hohe Flammen signalisieren einen günstigen Abbrand.


Trockenes, naturbelassenes Holz verwenden!

Trockenes Holz mit einem Wassergehalt von 15 bis 20 Prozent hat ein geringes Gewicht und brennt schadstoffarm. Feuchtes Brennmaterial hat einen geringeren Heizwert und bildet Rauchgase.


Kein Altholz verfeuern!

Altholz aus Umbau und Sanierung keinesfalls verfeuern, weil sich
über die Jahre Schadstoffe anreichern, es lackiert sein kann und Nägel und Metallteile
mitverbrannt werden. Außerdem hat Altholz wenig Energiewert. Die Verbrennung von
Altholz verursacht Schäden an Heizanlage und Kamin.


Ofen warten!

Nicht nur ein Auto, sondern auch Ihr Ofen braucht regelmäßigen Service und Pflege. Deswegen jährlich vor Beginn der Heizsaison Ablagerungen, Staubpartikel und Flugasche aus dem Brennraum entfernen. Dadurch wird eine schadstoffarme Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad sichergestellt.


Altanlage erneuern!

Altanlage erneuern! Ist der Ofen alt, sollte ein Neukauf überlegt werden, denn moderne
Anlagen erzielen einen weit besseren Wirkungsgrad mit einer wesentlich höheren Wärmeabgabe
des eingesetzten Holzes und sind emissionsarm.


Auf Prüfzeugnis achten!

Bei einem Neukauf erhalten Sie im Fachhandel Auskunft, ob der Ofen den gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad entspricht.



Entscheidend für einen guten Verbrennungsprozess sind der Feuchtigkeitsgehalt des
Holzes, die Holzart sowie die Größe des verwendeten Holzes.
Wassergehalt zwischen 15 und 20 Prozent
Der Wassergehalt von frisch geschlägertem Holz beträgt etwa 50 Prozent, nach zwei
Jahren erreicht er je nach Holzart den für die Verbrennung idealen Wert von 15 bis 20
Prozent. Die Unterscheidung von zwei Begrifflichkeiten ist in Bezug auf die von den
Herstellern garantierten Brennstoffqualitäten von besonderer Wichtigkeit: Der Wassergehalt
(w) des Holzes gibt das Verhältnis des Wassers zum Gesamtgewicht an. Die
Holzfeuchtigkeit (u) gibt das Verhältnis des Wassers zum Gewicht des trockenen Holzes
an. Der relevante Wert für Brennholz ist der Wassergehalt (w)!


Fichte, Tanne, Buche
Die gebräuchlichsten Brennholzarten in Tirol sind die Weichhölzer Fichte und Tanne
sowie das Hartholz Buche. Achten Sie auf die Stückgröße des Holzes, auch sie beeinflusst
den Verbrennungsprozess. Die Länge sollte etwa 30 cm betragen.

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